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Federspeicherbremszylinder:
Diese auch als Kombizylinder bezeichneten Bremszylinder
werden in der Regel an der Hinterachse eingesetzt. Sie bestehen
aus einer Kombination aus Kolben- oder Membranbremszylindern und
einem Federspeicherteil.
Der Membran- oder Kolbenbremszylinder wirkt durch
Belüften des Bremszylinders als Betriebsbremse, der Federspeicherteil
durch Entlüften des Federspeicherzylinders als Feststellbremse.
Beim Betätigen des abstufbaren Handbremsventils kann der Federspeicherbremszylinder
teilweise oder ganz entlüftet werden:
Beim Lösen des Handbremsventils
(Fahrstellung) werden die Federspeicherzylinder belüftet und
die Speicherfedern zusammengedrückt. Die Feststellbremsanlage
ist gelöst.
Bei abstufbarem Entlüften des Kombizylinders kann die Feststellbremse
auch als Hilfsbremse eingesetzt werden.
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a
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Umgebungsdruck (drucklose, d. h.
kein Überdruck) |
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b
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Teildruck (mit dem Betriebsbremsventil
freigegebener, wirksamer Betriebsdruck) |
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c
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Vorratsdruck (mit dem Kompressor
erzeugter, maximaler Betriebsdruck) |
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1
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Gabelkopf |
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2
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Druckstange |
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3
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Faltenbalg |
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4
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Druckfeder (Membranbremszylinder) |
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5
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Kolben |
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6
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Membran |
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7
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Druckbolzen |
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8
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Druckfeder (Federspeicher) |
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9
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Kolben |
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10
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Kombizylindergehäuse |
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