|
Bekleidung
Aufgaben der Schutzbekleidung:
- Schutz vor Sturzverletzungen
- Witterungs- und Kälteschutz
- Gute Erkennbarkeit, um leichter gesehen zu werden
Die Sicherheit wird durch helle auffällige Farben
sowie bei Dunkelheit durch reflektierende Streifen erhöht.
Zweckmäßige Schutzbekleidung ist neben einer vorausschauenden
Fahrweise der wichtigste Schutz eines Motorradfahrers.
Neben dem Lederanzug gibt es mittlerweile auch Textilfasern,
die ähnlich reißfest, überdies hitzebeständig
und angenehm zu tragen sind. Motorradbekleidung sollte nicht flattern,
da dies bei höherer Geschwindigkeit Auswirkungen auf die Fahrstabilität
haben kann. (Pendeln!)
Protektoren
Gute Motorradbekleidung ist mit Schutzprotektoren
an Schultern, Armen und Beinen versehen und an die speziellen Bedürfnisse
beim Motorradfahren angepasst. Weiters bietet richtige Schutzbekleidung
einen besseren Wärme- und Windschutz.
Diese Protektoren beeinträchtigen die Bewegungsfreiheit
des Fahrers nicht, sie verhärten sich erst bei einem Aufprall
und bieten dadurch bessere Schutzwirkung beim Sturz.
Rückenprotektoren schützen die Wirbelsäule
und bieten oft gleichzeitig einen Nierenschutz.
Handschuhe
Auch auf den kürzesten Strecken und bei geringen
Geschwindigkeiten sollten unbedingt Motorradhandschuhe getragen
werden, da sich der Fahrer schon beim bloßem Umkippen automatisch
mit den Händen abstützt.
Handschuhe der Temperatur entsprechend wählen!
Die Handschuhinnenfläche sollte mit rutschfestem Material verstärkt
sein.
Motorradstiefel
Beim Motorradfahren muss festes Schuhwerk getragen
werden, welches zumindest knöchelhoch ist. Am besten bewährt
haben sich Motorradstiefel.
Die Sohle eines Motorradstiefels ist so geformt, dass
die Gefahr des Abrutschens von den Fussrastern möglichst gering
gehalten wird.
Vorteile der Motorradstiefel:
- Verstärkung im Knöchelbereich
- Verstärkung an der Fußoberseite im Bereich
des Schalthebels
- Rutschfeste Sohle
Nierengurt, Sturmhaube, Halsschutz
Der Nierengurt bietet Kälteschutz und stützt
überdies die Wirbelsäule. Sturmhaube und Halsschutz schützen
vor Zugluft und auch vor Insekten. Im Winter dienen beide als Kälteschutz.
Durch das Aufsaugen von Schweiß wird das Innenfutter des Helmes
geschont. Sturmhaube und Halsschutz sollten aus hygienischen Gründen
regelmäßig gewaschen werden.
Regenanzug
Der Regenanzug schützt vor Nässe durch Regen
und Spritzwasser. Da bei Nässe meist auch die Sichtverhältnisse
beeinträchtigt sind, ist es wichtig einen Regenschutz in auffälliger
Farbe zu wählen, am besten mit reflektierenden Streifen als
Zusatzschutz bei Dunkelheit.
Ausrüstung des Beifahrers
Obwohl nur das Tragen eines entsprechenden Sturzhelmes
gesetzlich vorgeschrieben ist, sollte der Beifahrer unbedingt komplette
Schutzkleidung tragen, da er dem gleichen Verletzungsrisiko wie
der Fahrer ausgesetzt ist.
Plakette
Die wiederkehrende Begutachtung ist, ebenso wie beim
Pkw, jährlich durchzuführen. Frühestens im Monat
vor dem auf der Plakette ersichtlichen Termin bis spätestens
4 Monate danach ist das Motorrad einer Fachwerkstätte oder
einer anderen zur Überprüfung berechtigten Stelle vorzuführen.
Wenn Verkehrssicherheit, Betriebssicherheit und Transportsicherheit
gegeben sind, wird die Begutachtungsplakette für ein weiteres
Jahr ausgestellt.
Ist das Motorrad mit einem Katalysator ausgestattet,
erhalten Sie eine weiße Begutachtungsplakette.
Verbandsmaterial
|